#1 Über mich von Turtleman 26.04.2020 17:40

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Mein Name ist Thomas. Ich könnte jetzt auch meine komplette Adresse hier einfügen, denn als Betreiber muss die eh im Impressum stehen.
Mein Nickname Turtleman wurde mir von einem Schulkameraden verpasst. Ich suchte wochenlang nach einem Namen, konnte mich aber nicht entscheiden. Der Name kommt von der sogenannten Turtlegraphics, welche wir damals, Mitte bis Ende der 80-er, bei der Programmierung verwendet haben. Ich habe damals gerne damit Grafiken erstellt.

Mit dem Modellbau habe ich schon sehr früh begonnen. Damals als Kind habe ich ausschließlich Revell Modelle gebaut. Aus mangelnder Erfahrung habe ich diese Modelle aber nie bemalt, daher waren die auch immer nach kürzester Zeit fertig. Damit ich endlich mal länger an einem Modell sitze hat mir meine Mutter einen Bausatz eines kleinen Holzschiffs geschenkt. Mein erstes Holzschiff hatte ich also als junger Teenager. Und ich bin prompt gescheitert. Keine Ahnung wie man Planken biegt, und damals natürlich auch keine Anleitung auf Youtube. Der Verkäfer sagte nur "Musste naß machen." Nun, das alleine reicht natürlich nicht, und so habe ich nicht eine Planke an den Rumpf bekommen. Irgendwann landete das ganze Ding auf dem Müll.

Irgendwann wurden mir die grauen Militärmodelle zu langweilig. Erstens mag ich Militärmodelle nicht sonderlich und zweitens ist das Einheitsgrau auch nicht gerade aufregend. Erst viele Jahre später habe ich dann mit dem Modellbau neu begonnen. Diesmal mit diversen SciFi Modellen. Babylon 5, Star Trek Voyager, Kampfstern Galactica und die ISS. Aber Raumschiffe sind selbst bemalt hauptsächlich grau. Der nächste Schritt waren dann Feuerwehrautos. Als Feuerwehrmann für mich durchaus interessant und wesentlich farbenfroher.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren das aber ausschließlich Modelle von Revell. Bis ich irgendwo auf ein Modell vom Millenium Falcon von Fine Molds gestoßen bin. Dieses gab es aber nur direkt aus Japan. Bei HLJ konnte man damals gute Modelle kaufen. Ein paar Modelle (TIE Jäger, X-Wing, ...) habe ich dann später auch bestellt. Auch diese waren von Fine Molds. Zum üben habe ich erste einmal mit den kleinen Bausätzen begonnen. Auch die Bemalung wollte ich erst einmal üben. An den Falcon habe ich micht ran getraut.

Bevor ich mich dazu überwinden konnte, gab es die Werbung für den Falcon von DeAgostini. 10 Minuten später war dieser bestellt. Der Bau war der Wahnsinn. Ein super Modell bei dem ich viel gelernt habe. Gerade die Farbgebung war absolutes Neuland für mich. Der Bau hat mich von Anfang an so fasziniert, das ich fast täglich auf der Seite von DeAgostini war, um nach weiteren Modellen zu suchen. Dabei bin ich dann auf die Sovereign of the seas gestoßen und habe mich natürlich auch an mein erstes Holzschiff von damals erinnert.

Ich habe mich dann dieser Herrausvorderung gestellt, auch wenn ich vor dem Beplanken einen wahnsinns Bammel hatte. Holz ist ein faszinierender Wekstoff. Ich baue gerne Dinge aus Holz, leider fehlen mir auch da oft die Fertigkeiten. Tischler hätte auch ein Beruf für mich sein können. So habe ich also nun mein erstes richtiges Holzschiff fast fertig und bin auch hier restlos begeistert.

Inzwischen suche ich schon nach neuen Modellen. Dabei liebe ich die Abwechslung. Mal wieder was neues. Die Gedanken gehen in viele Richtungen. Diorama oder Fahrzeugbau stehen im Moment noch im Raum. Fahrzeugbau aber nich so wie von DeAgostini, sondern eher ein Tamiya Modell als Basis und dann ordentlich selbst kontruieren. Vielleicht ein Nachbau eines Feuerwehrfahrzeugs? Mal sehen wie es weiter geht...

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